Nov 16 2008
Nachtrag: Video vom Flughafen in Lukla
Wir haben noch einen kurzen Film gedreht vom Start eines Flugzeuges in Lukla. Endlich bin ich dazu gekommen den Clip hochzuladen.
Nach diesem Flug brauchen wir keine “Chilbi” mehr.
Nov 16 2008
Wir haben noch einen kurzen Film gedreht vom Start eines Flugzeuges in Lukla. Endlich bin ich dazu gekommen den Clip hochzuladen.
Nach diesem Flug brauchen wir keine “Chilbi” mehr.
Okt 21 2008
Drei Tage benoetigen wir, um zum Ausgangspunkt unseres Trekkings nach Lukla zu gelangen . Meist geht es abwaerts (aber nicht nur).
Am zweiten Tag ubernachten wir in Namche Baazar, wo wir einen Special Trek einlegen: den Bakery Trek. Natuerlich geht es zuerst in die Everest Bakery zu DJ Sherpa, welcher auch gleich U2 einlegt. Und selbstverstaendlich geniessen wir wieder einmal den weltbesten und warmen Apfelkuchen. Juhe! Danach geht es ab in die Namche Bakery, wo wir nur noch heisse Schoggi trinken und etwas Kleines essen ;-).
Nach ein bisschen Dorfrundgang geht es zum letzten Mal in die Everest Bakery (Sniff).
Den Weg von Namche nach Lukla kennen wir bereits und es ist die einzige Etappe unseres Trekkings, welche wir zweimal begehen. In Lukla quartieren wir uns oberhalb einer ……Baeckerei ein. Doch die Kuchen sind nicht sehr frisch und schmecken deshalb auch nicht gut. Sie sind eher wie ein Sandsturm: tocken und fad.
In der Nacht wird mir dann speiuebel und ich muss mich mehrmals uebergeben. Ob es am alten Schokoladekuchen gelegen ist.? Oder lag es am Wienerschnitzel? Egal. Zum Glueck ist der Trek beendet und wir muessen morgen nur noch nach Kathmandu fliegen.Ich liege fuer die naechsten Tage flach und komme erst in Bangkok wieder so richtig auf Touren.
Isi und Bea in der Namche Bakery bei einer Hot Chocolate
Okt 21 2008

Heute werden wir unseren letzten Gipfel erklimmen, den Chunkung Ri, welcher sich auch auf 5550 Meter befindet. Doch dieser letzte Gipfel fordert unsere Kraefte. Wir sind schlapp und muede. Wieso, wissen wir eigentlich auch nicht. Wir spueren die Hoehe, obwohl wir Tage zuvor auf gleicher Hoehe waren. Was ist los? Egal, wir kaempfen uns foermlich auf den Gipfel, wo man eine super Aussicht auf den vierthoechsten Berg der Welt, den Lhotse hat. Isi macht schon vorher schlapp, schafft es aber immerhin auf 5000 Meter.
Nach dieser Anstrengung entscheiden wir uns, dass wir am naechsten Tag nicht noch zum Island Peak Base Camp weiterlaufen. Wir sind einfach zu muede.
Unser Porter Dan wirft sich auf dem Chukung Ri in Pose
Okt 21 2008
Der heutige Trek nach Dingboche dauert nur kurz. Wir wandern den “Highway” hinunter und biegen in Thokla nach links ab, Richtung Dingboche. Hier wollen wir nach drei Tagen Isi treffen.
In der Alpine Lodge beziehen wir ein Zimmer mit Blick auf den Ama Dablam. Dann ist grosse Waesche angesagt. Zuerst genehmigen wir uns eine Dusche (die erste seit einigen Tagen). Das kostet uns pro Person ganze 250.-Rupies. Das Duschhaeuschen befindet sich draussen. Am Boden liegen Steine und auf dem Dach ist ein Plastikkanister. Dieser wird mit heissem Wasser gefuellt, welches durch einen Schlauch in die Duschkabine gefuehrt wird. Da der Wassernachschub nicht nahtlos ist, steht Martin eine kurze Zeit frierend im Trockenen und schreit nach Wasser.
Danach wird Waesche gewaschen. Nach so vielen Tagen in den selben Kleidern ist dies dringend noetig. Zum Trocknen wird die Wasche ueber Buesche gehaengt.
In der Zwischenzeit ist auch Isi mit ihrem Porter Taek eingetroffen. Wir freuen uns auf das Wiedersehen.
Okt 20 2008
Lohnt es sich frueh aufzustehen um den Sonnenaufgang hinter dem Everest von dem Aussichtspunkt Kala Patthar mitzuverfolgen?
Wir sind hin und her gerissen und entschliessen uns, nicht allzu frueh loszulaufen. Denn der Gipfel des Kala Patthar befindet sich auf 5550 Metern und am fruehen Morgen ist es dort oben empfindlich kalt.
Wir starten nicht so frueh wie unser Porter uns empfohlen hat (5.00 Uhr) sondern “erst” um 6.30 Uhr. Um 7.45 erreichen wir den Gipfel. Auch geht die Sonner erst jetzt hinter dem Everest und dem Nuptse auf. Zum Glueck sind wir nicht frueher aufgebrochen. Unterwegs sind uns auch Inder frierend entgegengekommen, welche den Gipfel nicht erreicht haben.
Die Aussicht mit Blick auf den Mount Everest, das Everest Base Camp und das Khumbu Valley ist spektakulaer . Man fuehlt sich schon ein wenig wie auf dem Dach der Welt. Um uns herum Berge, welche fast alle ueber 6000 Meter hoch sind. Hier oben auf Kala Patthar hat es hunderte von Gebetsfahnen und man muss aufpassen, dass man sich nicht in diesen verheddert. Die Sonne waermt uns und wir geniessen einen Znueni (Snickers) und sitzen fast zwei Stunden auf dem Gipfel.
Nach dem Abstieg trekken wir zurueck nach Lobuche, wo wir eine weitere Nacht in der Sherpa Lodge verbringen.
Okt 20 2008
Okt 19 2008
Superwetter! Blauer Himmel und Sonnenschein. Um 7.30 Uhr wandern wir los. Dan haben wir voraus geschickt, damit er uns ein Zimmer reservieren kann.Wir laufen in einem flotten Tempo der naechsten Ortschaft entgegen. Sie heisst Gorak Shep ist nur zwei Stunden von Lobuche entfernt. Hier ist Endstation.
Nach einem Tee in unserer Unterkunft Snowland Inn geht es Richtung Everest Base Camp. Der Weg fuehrt ueber den beruehmten Khumbu Gletscher. Diesen Gletscher muessen die Expeditionen ueberqueren, um auf den Everest zu gelangen. Der Gletscher gilt als die gefaehrlichste Teilstrecke bei der Everest Besteigung (wir laufen aber einen anderen Weg).
Wir befinden uns auf 5300 Meter ueber Meer und die Hoehe macht sich bei uns bemerkbar. Es geht nicht mehr so leicht voran und wir machen auch mehr Pausen als zuvor. Nach zwei Stunden erreichen wir das Base Camp.
Das soll das beruehmte Everest Base Camp sein? Die Zelt liegen verstreut auf dem Gletscher, welcher mit Geroell bedeckt ist. Ich habe immer gedacht, dass das Camp eher so eine Art Zeltplatz ist. Einen guten Platz zum Zelten auf diesem unebenen Grund zu finden, ist schon fast eine Kunst. Ein Expeditionsteilnehmer hat sein Zelt sogar auf einem Gletschertisch aufgeschlagen!
Zurzeit befinden sich drei Expeditionen hier: zwei franzoesische und eine koreanische Expedition. Anscheinend ist beim Camp 3 eine Lawine niedergegangen. Wir befinden uns neben dem Kommunikationszelt als die Mitglieder Hilfe anfordern. Hoffentlich ist nichts Schlimmes passiert.
Uebrigens: den Mount Everest kann man vom Base Camp aus nicht sehen!
Zelt im Everest Base Camp auf dem Gletschertisch
Martins Tanz auf dem Gletschertisch. Ob man so schneller zum Ziel kommt?
Okt 18 2008
Um 4 Uhr geht es heute los! Ich wecke Dan, der wie die anderen Porter im Restaurant uebernachtet. Unsere Lunchpakete sind auch bereit.Isi hat sich entschieden nicht ueber den Pass zu gehen, da dieser sehr anstrengend ist.
Nach 500 Metern geht es bereits aufwaerts. Da Vollmond ist, benoetigen wir keine Taschenlampen. Wir laufen in regelmaessigem Tempo. Nicht besonders schnell, aber doch konstant. Es geht immer aufwaerts. Nach 2 Stunden kommen wir an den Rand einesTales. Bis jetzt ging alles ganz glatt. Eine Stunde lang ueberqueren wir dieses Hochtal. Dann beginnt die gefuerchtete Steigung. Durch Geroell geht es jetzt aufwaerts und es ist sehr, sehr steil. Dan kennt zum Glueck den Weg. Ohne ihn haetten wir fuer den Weg sicher laenger benoetigt, da es nicht immer einfach ist ihn zu finden.
Nach einer weiteren Stunde haben wir den Cho la Pass erreicht! Wir sind uebergluecklich, dass wir bereits um 8 Uhr morgens hier oben stehen und unseren Znueni einnehmen (Toblerone). Bea macht vor Freud einen Handstand. Ab jetzt laufen wir durch Schnee, welcher noch hart gefroren ist.
Wir marschieren noch eine Weile bis wir um 13.00 Uhr in Lobuche eintreffen. Jetzt befinden wir uns auf der “Hauptstrasse” zum Everest Base Camp. Und da momentan Hauptsaison ist, sind sehr viele Leute unterwegs. Zum Glueck finden wir eine gute Unterkunft (Sherpa Lodge). Wer das Buch “In eisigen Hoehen” vom Jon Krakauer gelesen hat, kann sich vielleicht an die Passage mit Lobuche erinnern. Die Expeditionsteilnehmer ziehen es vor in den Zelten zu uebernachten als in den verdreckten Unterkuenften. Der ganze Ort wird als Drecksloch beschrieben. In der Zwischenzeit scheint sich aber einiger geaendert zu haben.
Unsere Bleibe ist aber ganz gut und wir reservieren nochmals ein Zimmer fuer uebermorgen.
Okt 16 2008
Nach einem steilen Aufstieg erreichen wir den ersten kleinen See vom Gokyo-Tal. Ein Steinmaennchenwald umgibt ihn und wir sind fasziniert von seiner gruenblauen Farbe. Nun geht es mehr oder weniger geradeaus, vorbei am zweiten See, welcher etwas groesser ist. Gokyo liegt am dritten See und ist von Machhermo aus in dreieinhalb Stunden erreichbar.
Okt 15 2008
Machermo liegt auf 4410m und wir erreichen diesen Ort bereits nach einem dreistuendigem Marsch. Damit wir in Bewegung bleiben, machen wir uns am Nachmittag auf die Suche nach Yeti. Er soll hier eine junge Frau und sieben (mit Betonung auf sieben) Yaks getoetet haben. Auch wollen wir Ausschau nach Tigern halten. Natuerlich finden wir weder Yeti noch Tiger, doch der Ausflug auf den Huegel hat Spass gemacht und uns eine herrliche Sicht auf die Berge beschert.
Ueber den Wolken (auf dem Rueckweg ins Dorf)
In der Tashi Dele Lodge probieren wir einen frischen Appel Pie, welcher wie Fasnachtschuechli von der Migros schmeckt und trinken dazu eine Hot Chocolate.