Okt 03 2008
Sera Monastery
Es ist unser letzte Tag in Tibet. Wir besuchen das Sera Monastery, unweit von Lhasa. Es ist eines der bedeutensten und groessten Kloester.
Kind im Sera Kloster mit schwarzer Markierung
Okt 03 2008
Es ist unser letzte Tag in Tibet. Wir besuchen das Sera Monastery, unweit von Lhasa. Es ist eines der bedeutensten und groessten Kloester.
Kind im Sera Kloster mit schwarzer Markierung
Sep 09 2008
Um 6.20 laeutet der Wecker. Wir machen uns bereit, fuer unsere Reise nach Tibet. An der Reception geben wir unseren Schluessel ab und wollen gehen. Die junge Frau schuettelt den Kopf und murmelt einige uns unverstaendliche Worte. Sie will Geld. Ich zuecke meinen Beleg hervor und zeige ihr, dass wir bereits bei unserer Ankunft bezahlt haben. Wieder ein Kopfschuetteln und unverstaendliche Worte. Wieder diskutieren wir hin und her und wollen gehen. Aber nichts da; das Eingangstor ist mit Balken und einem Schloss verriegelt. Es gibt kein Entkommen. Wir hoeren, wie draussen ein Auto vorfaehrt. Das ist sicher unser Taxi und wir bitten die Dame, das Tor zu oeffnen und dem Taxifahrer mitzuteilen, dass wir da sind. Wieder nur kopfschuetteln. Wir hoeren das Auto wegfahren. Eine aeltere Frau kommt heraus. Sie holt den Chef, bei dem wir auch die zwei Naechte bezahlt haben. Schnell stellt sich heraus, dass er die Angestellte nicht ueber die neuen, tieferen Zimmerpreise informiert hat.
Endlich draussen, warten wir auf das Taxi. Wir sind etwas verunsichert und so macht sich Martin auf den Weg Richtung Tibet Café. Bald aber kommt er mit Taxi und unserem Begleiter zurueck. Wir fahren eine kurze Strecke, da steigt unser Begleiter, welcher unsere Tickets und die Travelpermit hat aus und steigt in ein anderes Auto. Eine Weile sehen wir ihn hinter uns her fahren. Am Flughafen ist aber weit und breit nichts von ihm zu sehen. Uns bleibt nichts mehr uebrig als zu warten. Irgendwann taucht er tatsaechlich auf und bringt uns zum Check-In- Schalter. Unser Gepaeck wird gescannt und wir muessen die grossen Rucksaecke oeffnen. Bald aber koennen wir weiter. Die Travelpermit, welche wir am Flughafen erhalten sollten, will er uns nicht geben. In Tibet warte unser Guide mit der Travelpermit. Hm, so war das eigentlich nicht besprochen.
Flug ueber das Wokenmeer
Bald aber sind wir im Flugzeug und verlassen die wolkenbehangene Region. Berggipfel schauen wir Eisberge aus dem Wolkenmeer heraus.
Ta shi delek: Willkommen in Tibet
In Lhasa kommen wir ohne Kontrolle aus dem Flughafengebaeude heraus. Dort werden wir von unserem Guide Tse ring und unserem Driver erwartet und mit einem weissen Schal herzlich empfangen. Die Fahrt in die Stadt hinein dauert gut eine Stunde. Wir sind muede und wollen zuerst ins Hotel. Hier bitte uns unser Guide, im die Travelpermit zu geben. Travelpermit? Die sollte doch er haben. Mal sehen, wie das jetzt weiter geht. Ohne Pass…
( diesen mussten wir abgeben, damit der Flug nach Kathmandu gebucht werdenn kann) und ohne Travelpermit legen wir uns im Hotelzimmer erst mal aufs Bett.
Am spaeten Nachmittag treffen wir Tse ring. Er ueberreicht uns die Flugbestaetigung fuer den Flug nach Kathmandu und 1600.- Yuan. Dieses Geld bekommen wir, weil wir hier her einen Economy Flug hatten.
Feines Abendessen mit interessanter Unterhaltung
Am Abend essen wir im Snowland Restaurant. Der Besitzer ist der Vater von Sonnies Freundin, welche wir in Shangri-la kennengelernt hatten. Wir staunen nicht schlecht, ueber das gute Hochdeutsch, das der Vater spricht. Von ihm erfahren wir, dass er mit elf Jahren in die Schweiz kam und waehrend 17 Jahren in Genf lebte und studierte (Biologie). Mittlerweile besitzt er in Lhasa drei Restaurants. Unter anderem das Steak House, welches wir morgen besuchen wollen.