Dez 25 2008
Archiv für den "tag" 'Phnom Penh'
Dez 23 2008
Wir sitzen in Phnom Penh fest
Seit letzten Freitag sitzen wir in Phnom Penh fest. Am Wochenende werden keine Visaantraege fuer Vietnam bearbeitet und so muessen wir warten. Unsere Paesse erhalten wir erst am Dienstagabend zurueck. Wir vertreiben unsere Zeit mit dem Updaten unseres Blogs, liegen am Pool der Villa Langka und besuchen den Russenmarkt. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Auch Markenartikel wie Adidas- oder Pumaschuhe sind hier zu finden. Ob sie allerdings echt sind, sei dahin gestellt.
An Weihnachten reisen wir weiter Richtung Ho Chi Min, Vietnam.
Villa Langka und Cafe Anise. Nun, es gibt wohl schlimmere Orte, wo man sitzen bleibt.
Zurzeit wohnen wir im Hotel Golden Gate. Im Umkreis von 50 Metern zu unserem Hotel befinden sich Dutzende von anderen “Golden Hotels”. Wahrscheinlich war das erste Golden Hotel erfolgreich. Und wenn eine Idee in Asien erfolgreich ist, wird sie bald kopiert.
Dez 19 2008
Fahrt mit Ueberraschungen
Da wir keinen Trekk machen ueberlegen wir, wo wir als naechstes hin wollen. Die Grenze Vietnams liegt nur 70km oestlich und es gibt sogar einen Grenzuebergang. Ein Visa laesst sich in Banlung allerdings nicht organisieren, obwohl im Reisefuehrer steht:”Nirgends laesst sich ein Vietnamvisa leichter organisieren als in Kambodscha.” Wir koennten auch nach Laos, welches auch nahe ist, doch ich will zuerst nach Vietnam und von dort aus nach Laos.
Dez 12 2008
Killing Fields & S 21, Kambodschas traurigstes Kapitel
Heute widmen wir uns etwas der neueren Geschichte Kambodschas. Wir besuchen die Killing Fields. Sie liegen 12 km ausserhalb Phnom Penhs und sind Zeugen von Kambodschas traurigstem Kapitel.
Waehrend der Schreckensherrschaft der Roten Khmers von 1975-1979 wurden hier tausende von Menschen auf grauenhafte Weise getoetet und in Massengraebern verscharrt. Heute sind von der ganzen Anlage nur noch die Massengraeber zu sehen.
Ein Mahnmal, in welchem Schaedel und Knochen aufgebahrt sind, sowie Kleiderfetzen erinnern an die Toten. Wir laufen durch die Anlage, lesen die Informationstafeln und sind fassungslos ueber die Grausamkeiten, die hier an den Menschen veruebt wurden.
Das Mahnmal, in dem die Knochen von Opfern aufbewahrt werden
Anschliessend besuchen wir das beruechtigte Gefaengnis S21. Es befindet sich mitten in der Stadt. Vor der Zeit Pol Pots war es eine Sekundarschule. Waehrend der Herrschaft der Roten Khmer wurde es zu einem Foltergefaengnis umfunktioniert. Alle Gefangenen wurden registriert und fotografiert. Die schwarzweiss Bilder sind heute in mehreren Reumen ausgestellt. Wieder sind wir tief beruehrt und auch schockiert. Wie kann ein Herrscher sein eigens Volk so grauenhaft liquidieren? Pol Pot, selber Lehrer, liess alle Intelektuellen, Lehrer, Moenche und Regierungsmitglieder, sowie deren Familienmitglieder systematisch toeten. Auch Brillentraeger mussten um ihr Leben fuerchten.
Literaturtipp zur Schreckensherrschaft Roten Khmer: “First they killed my father”.
Verbotsschild im S21: Lachen verboten. In diesem Foltergefaegnis vergeht einem das Lachen sowieso.
Dez 11 2008
Ankunft in der Hauptstadt und kein Glueck im Spiel
Obwohl Isi erst gestern in Battambang eingetroffen ist, begleitet sie uns heute nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Die Busfahrt dauert sechs Stunden. Wir steigen im Hotel Golden Gate ab.
In dieser Strasse, welche auch die “Golden Street” genannt wird, nennt sich jedes Hotel “Golden”. Unser Hotel liegt nahe dem Unabhaengigkeitsdenkmal in einer ruhigen Strasse, in welcher sich viele schoene kleine Restaurants befinden. Sofort probieren wir eines aus. Die gefuellte Crepe schmeckt koestlich und auch der Chefsalat mundet Martin. Der franzoesische Einfluss ist deutlich zu spueren.
Das erste Bild vom Mekong (naja, man sieht ja nicht viel von diesem Fluss auf diesem Foto)











