Aug
14
2008
Heute besteigen wir zum letzten Mal die Transsib und legen noch das fehlende Stueck bis Peking zurueck.
Idre bringt uns zum Bahnhof, wo unser Zug bereits wartet. Wir beziehen unser Abteil im Wagen 4 und machen Bekanntschaft mit unseren Reisegefaehrten. Thomas und Eva kommen aus Bern. Er ist Arzt im Inselspital und sie arbeitet fuer die SRG. Die beiden haben im Mai geheiratet und sind auf Hochzeitsreise.
Wir staunen ueber das schoene Abteil. Alles ist sehr sauber, Kopfhoerer haengen an der Wand und jeder von uns hat einen Boardbildschirm. Als der Zug losfaehrt wir der Teppich im Gang eingerollt. Darunter liegen nochmals zwei Teppiche: der eigentliche Teppich und ein Schonteppich.
Die Fahrt fuhert durch endlose Steppen und durch die Wueste. Wir sehen Kamele, Gazellen und selten Gers oder ein Doerfchen. Im Restaurant essen wir vorzueglich.
Als wir Richtung Grenze kommen, sind wir etwas nervoes. Ob wir wohl einreisen koennen? Um das Visa zu bekommen, haben wir einen Flug angegeben. Nun aber reisen wir mit dem Zug ein. Ein Ausreiseticket koennen wir auch nicht vorzeigen.
Wieder muessen wir unzaehlige Formulare ausfuellen, die Paesse werden eingezogen und unser ganzes Gepaeck wird kontrolliert. Die Buecher, die ich bei mir liegen habe, werden durchgeblaettert. Irgendwann aber ist die ganze Prozedur voerbei und als wir unsere Paesse mit Stempel in den Haenden haben, wissen wir: jetzt haben wir es geschafft.
Wieder wird das Fahrradgestell gewechselt und nach elendlanger Zeit geht die Fahrt Richtung Peking weiter. Als wir aufwachen, begruesst uns eine sehr veraenderte Landschaft. Maisfelder, Sonnenblumen, furchige Graeben und Huegel. Alles ist gruen und leuchtet in der Morgensonne. Anstelle der Gers hat es baufaellige Backsteinhaeuser.
Tags: China, Mongolei, Transsib
Aug
04
2008
No visa, no exit! You have problems!
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Tags: Russland, Transsib
Aug
03
2008
Ja, wir haben es gefunden, das billigste Hotel auf unserer bisherigen Reise.
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Tags: Baikalsee, Port Baikal, Russland, Sljudianka, Transsib, Ulan Ude
Jul
24
2008
Unser Krimi in der Transsib. Natuerlich handelt die Geschichte in russland. Und selbstverstaendlich kommt die Russische Mafia vor. Das Buch ist fluessig zu lesen und spannend. Wir haetten gerne mehr solche Krimis in der Transsib gelesen.

Unsere Bewertung

Tags: Russland, Transsib
Jul
23
2008
Heiss, heiss, heiss. Es ist Sommer in Sibirien. Und dazu noch schoenes Wetter. Wir schwitzen. Die meisten maennlichen Passagiere haben sich laengst ihrem T-Shirt entledigt. Man geraet in einen Daemmerzustand.
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Tags: Russland, Transsib
Jul
22
2008
Bea hat gestern den Gasprommillern verraten, dass Martin heute Geburtstag hat. Ob das wohl gut kommt? Martin ist noch nicht fit und verbringt fast den ganzen Tag liegend. Zum Glueck haben die Gasprommiller den Geburtstag von Martin vergessen. Alkohol hat manchmal auch gute Eigenschaften.
Unsere neuen Mitreisenden im Abteil sind ein Paar aus St. Petersburg, welches in die Ferien nach Sibirien faehrt. Sie trinken fast keinen Alkohol (ja, auch solche Russen gibt es) und schlafen oder lesen viel. So ist es im Abteil ruhig und wir fahren gemuetlich Richtung Osten.
Tags: Russland, Transsib
Jul
21
2008
Morgens um 5 Uhr ist Tagwache, weil Valerie nicht mehr schlafen kann. Jedenfalls nehmen wir an, dass es so spaet ist. Wir fahren ostwaerts und ueberspringen etliche Zeitzonen.

Die Gasprom-Leute im Transsib.
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Tags: Russland, Transsib
Jul
20
2008
Mit Zug Nr. 92 fahren wir um 12.50 Uhr mit der Transsib Richtung Sibirien. Die laengste Eisenbahnstrecke der Welt. Ueber 10000 km lang ist die Strecke. Irina, unsere Schaffnerin, teilt uns Abteil Nr. 7 zu. Bis zur Wolga sind wir alleine im Abteil, danach begleiten uns Valerie und sein Sohn. Beide arbeiten bei Gasprom, dem russischen Gaspoduzenten. Obwohl wir einen Russischkurs besucht haben (haetten wir doch mehr Aufgaben gemacht”), verstaendigen wir uns mehr mit Haenden und Fuessen als mit Worten.
Im ungemuetlichen Eisenbahnrestaurant sitzen weitere Arbeiter von Gasprom, alle schon stark alkoholisiert. Das Essen (Poulet und Salat) ist nicht gut aber essbar. Auf der restlichen Fahrt werden wir das Restaurant nicht mehr besuchen.
Wie das wohl die naechsten vier Tage weitergeht mit den Leuten von Gasprom?
Tags: Russland, Transsib